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Eigentlich ein Grund zum Freuen: Untersuchungen zufolge wächst die Menge an Wissen und Informationen in einem Unternehmen jedes Jahr um das Vierfache. Allerdings wächst damit auch die schier unüberschaubare Menge elektronisch gespeicherter Daten, die ihr Wissen nur dann preisgeben, wenn sie gefunden und gelesen werden.
Die Suche nach digitalen Dokumenten gehört zum täglichen Geschäft.
Tausende Mitarbeiter von Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen kennen die aufwändige Suche nach Informationen. Keine einfache Aufgabe, denn oft verfügen die Fachbereiche dieser großen Betriebe über unterschiedliche Archive, Datenbanken oder sogar verschiedene IT-Systeme. Dateien liegen in den uneinheitlichen Formaten auf lokalen Festplatten, Abteilungsservern oder im Internet vor. Effektives Search & Retrieval wird zum kritischen Faktor, denn wenn Informationen vorliegen, aber nicht auffindbar sind, sind sie nutzlos.
Durch fehlende Schnittstellen der Systeme verläuft die Suche ergebnislos.
Die unerwünschten Folgen der Datenflut liegen auf der Hand: Eine optimale Nutzung des gesammelten Wissens im Unternehmen ist kaum möglich, da die Informationen nicht jedem Mitarbeiter bekannt bzw. nicht für jeden auffindbar sind. Zwar sind unternehmensinterne Suchlösungen sporadisch vorhanden, jedoch oft mangelhaft konzipiert und nur innerhalb des jeweiligen Systems verfügbar. Es entstehen Wissensinseln im Unternehmen, von denen nur einzelne profitieren.
Das umständliche Finden dieser Informationen kostet bares Geld.
Die Fachhochschule Berlin hat berechnet, dass das Wiederfinden eines Dokumentes durchschnittlich 1,91 Euro kostet. Verbringt ein Mitarbeiter pro Tag nur eine halbe Stunde mit dem Suchen von Informationen, können bei einem mittelständischen Unternehmen allein dadurch jährliche Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich zustande kommen.
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